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L'ATLAS
PUNITIONS

Opening 29 April, 19HR
Exhibition 30 April - 28 May 2011


Skalitzers presents the first solo exhibition in Berlin of prolific Parisian urban artist, L’ATLAS.

Seeking a universal form of urban communication, L'ATLAS invents a new language for global mega-cities, a language of signs as much as words. Beginning with the tag in the early 1990s, L’ATLAS went on to study Arabic calligraphy with classic and modern masters in Morocco, Egypt and Syria, taking particular inspiration from traditional Kufic calligraphy – the oldest calligraphic form of the Arabic scripts. The artist’s work has evolved towards a nameless writing which unites elements of painting and the tag with calligraphy. The rectangular shapes of the Kufic script are applied to the Latin alphabet to create his own typography, in which he writes his name as a labyrinth. Within his script, each shape is a letter, and each letter a shape - making each message both enigmatic and aesthetic.

Using the city as both a canvas and source, L’ATLAS works across a number of mediums including tape, spray paint and ink in his labyrinths, compasses, ‘ground print system’ series on manhole covers, ‘wandering canvases’ and classic tags.

La Punition (or Punishment in english) is a practice of graffiti to repeat indefinitely one’s name on a train or a wall. The form originated in the Parisian Metro at the beginning of the 1990s and subsequent artists have continued the practice. The term references the punishing of the surface, filling it with maximum impressions to erase the blank void and satisfy the space, and the punishments taken as a child, obliged to write lines on the school blackboard.

In ‘Punitions’, the artist presents a series of paintings inspired by the punishments of contemporary graffiti and the traditional form of Kufic calligraphy.

L’ATLAS’ work has been shown in galleries, festivals and collections around the world including London, New York, Berlin, Rome, New Delhi, Moscow, Beijing and Paris, with notable features at the Grand Palais, Fondation Cartier and Centre Georges Pompidou.

L'ATLAS.net


L'ATLAS
PUNITIONS

Opening 29 April, 19HR
Exhibition 30 April - 28 May 2011


Skalitzers präsentiert die erste Berliner Einzelausstellung des überaus produktiven Pariser Urban Artist L’ATLAS.

Auf seiner Suche nach einer allgemein gültigen Form der urbanen Kommunikation erschafft L’ATLAS eine neue Sprache für die globalen Megacities, die ebenso eine Sprache der Zeichen wie der Wörter ist. In den frühen 1990er Jahren wählte er das Tag als Ausganspunkt seiner Arbeiten, später studierte er klassische und moderne arabische Kalligrafie bei Meistern in Marokko, Ägypten und Syrien. Zu seiner größten Inspirationsquelle wurde hierbei das traditionelle Kufi – die älteste kalligrafische Form der arabischen Schrift. Sein Werk hat sich zu einer Schreibweise entwickelt, welche Elemente der Malerei und des Tags mit Kalligrafie verbindet und die namenlos bleibt. Indem er die rechtwinkligen Formen der kufischen Schrift auf das lateinische Alphabet anwendet, entwickelt L’ATLAS seine eigene Typografie zu dem Zweck, seinen Namen als Labyrinth zu schreiben. In dieser Schreibweise ist jede Form ein Buchstabe und jeder Buchstabe eine Form – so ist jegliche Botschaft zugleich enigmatisch und ästhetisch.

Bei L’ATLAS ist die Stadt gleichzeitig Leinwand und Quelle. Für seine Labyrinthe, Kompasse, ‘Wandernden Leinwände’ und sein ‘Ground Print System’, eine Serie von Arbeiten über Kanaldeckel, ebenso wie für seine klassischen Tags verwendet er eine Vielzahl an verschiedenen Materialien wie z.B. Klebeband, Sprühfarbe und Tinte.

‚La Punition’ (Französisch für ‚Strafarbeit’) ist eine Graffitiform, bei der der eigene Name unzählige Male auf Zügen oder Wänden wiederholt wird. Sie entstand in den 1990er Jahren in der Pariser Metro und wird bis heute von jüngeren Künstlern weitergeführt. Der Begriff steht zum Einen für eine Bestrafung der Oberfläche: Sie wird mit möglichst vielen Eindrücken angefüllt, um die weiße Leere zu eliminieren und den Raum zu sättigen. Zum Anderen erinnert ‚La Punition’ an Strafen aus der Schulzeit, wo man gezwungen wurde, endlose Zeilen an die Tafel zu schreiben.

In ‘Punitions’ präsentiert der Künstler eine Gemäldeserie, die von den Strafarbeiten des zeitgenössischen Graffiti ebenso beeinflusst ist wie von der traditionellen Form der kufischen Kalligrafie.

Die Arbeiten von L’ATLAS werden weltweit in Galerien, Sammlungen und bei Festivals ausgestellt; unter anderem in London, New York, Berlin, Rom, Neu Delhi, Moskau, Peking und Paris. Vielbeachtete Auftragsarbeiten fertigte er z.B. für das Grand Palais, die Fondation Cartier und das Centre Georges Pompidou an.

L'ATLAS.net